Kapern - pikante Souvenirs vom Mittelmeer

Kapern - pikante Souvenirs vom Mittelmeer sternagel photo

Die schönsten wildwachsenden Kapersträucher (botanischer Name Capparis spinosa) sind auf der Mittelmeerinsel Malta zu finden.

Zauberhaft ist der Anblick der sich im Wind wiegenden pastellfarbenen, staubwedelartigen Miniblüten. Für die Kaperproduktion sind geöffnete Blüten nicht mehr zu verwenden.

 

Seit Jahrtausenden wächst der Kaperstrauch in den Mittelmeerländern wild. Besonders kultiviert wird er in Marokko, Spanien, Südfrankreich, Italien, Griechenland und Zypern.

 

Von wilden oder Sträuchern aus dem Anbau werden nur die noch fest geschlossenen, kantigen, kurzstieligen, oliv-blau-grünen Blütenknospen gepflückt. Ihre Größe entspricht der einer Erbse. Nach dem Pflücken werden die Blütenknospen im Schatten getrocknet und danach über Siebe nach Qualitäten getrennt:

 

VAufgrund der zahlreich enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe, z. B. Vitamin C, Kalium und Magnesium, wirken Kapern appetitanregend, verdauungsfördernd und magenstärkend.

In mediterranen Gerichten werden Kapern vielfältig verwendet. Sehr bekannt sind sie bei uns beispielsweise als Zutat in Vitello tonnato, einer Vorspeise der italienischen Küche, bei der dünn aufgeschnittenes Kalbfleisch mit einer Thunfischsauce überzogen und mit Kapern verfeinert wird. Aber auch in zahlreichen Pizza- und Pasta-Rezepten sind die leckeren Kapern zu finden.

Auch außerhalb der Mittelmeerküche bieten sich reichlich Anwendungs-möglichkeiten für Kapern. In vielen osteuropäischen Köstlichkeiten sind sie zu finden, zu Beef Tartar werden Kapern ebenso gerne genossen, wie ganz klassisch, zu Königsberger Klopsen.

Kapern werden in verschiedene Güteklassen eingeteilt, die sich nach der Größe der Knospen richten. Kapern der Klasse „Nonpareilles“ (13 mm) werden von echten Kennern wegen ihres aromatischen Geschmacks sehr geschätzt.